Home Teams Jugend Schiedsrichter Vereine FSJ Galerie Kontakt:
© 2018 - HSG Oberhessen Datenschutzerklärung Impressum

News

Schwächephasen vom Gast weidlich ausgenutzt

LANDESLIGA: Griesheimerinnen „haben das einfach gut ausgespielt“  Wieder nichts zu holen: Auch gegen den TuS Griesheim blieben die Handballerinnen der  HSG Oberhessen ohne Chance auf Zählbares. Letztlich musste der Tabellenletzte der  Landesliga Süd eine deutliche 21:32 (11:18)-Niederlage einstecken.  HSG Oberhessen – TuS Griesheim 21:32  Weil mit Dieburg/Groß-Zimmern und Kirchzell zwei Konkurrenten im Abstiegskampf  doppelt punkteten, ist der Rückstand auf das rettende Ufer auf sechs Zähler  angewachsen. Angesichts von erst zwei Siegen und nur noch sieben ausstehenden Partien muss sich der Blick der Oberhessinnen mehr denn je in Richtung Bezirksoberliga richten. Einziger Hoffnungsschimmer: Ein möglicher Klassenerhalt der HSG Rodgau Nieder-Roden  in der Oberliga, woraus eine Reduzierung auf nur zwei statt drei Absteiger resultieren  würde. Selbst der Umstand, dass der grippegeschwächte Tabellenzweite Griesheim ohne Top-  Torschützin Bettina Bracun und mit gerade einmal acht Feldspielerinnen nach  Konradsdorf gereist war, verhalf den Gastgeberinnen nicht zu einer halbwegs  ausgeglichenen Begegnung. Zumal die Gäs-te trotz dünner Besetzung mit hoher  Geschwindigkeit agierten. Vom Start weg lief die HSG ei-nem Rückstand hinterher, beim  2:6 nach gerade einmal sechs Minuten sah sich Trainer Rainer Pfaff bereits zu einer sehr  frühen ersten Auszeit gezwungen. Rückraumakteurin Sabine Schmaus verkürzte danach  zwar auf 5:7 (8.), doch das blieb allenfalls ein kurzes Strohfeuer. Mit einem Drei-Tore-  Lauf zog Griesheim bis zur 11. Minute wieder auf 10:5 davon. Insbesondere die Rück-  raumrechte Melanie Pernau (7/1 Tore), die sich immer wieder im Eins-gegen-Eins  durchsetzte, und Linksaußen Mayra Janssen (6/1) bekamen die Oberhessinnen nicht in  den Griff.  Zu häufig erlaubte sich die Pfaff-Sieben Schwächephasen. Die vielen Fehlwürfe und  technischen Fehler luden die Südhessinnen immer wieder zu Gegenstößen ein. Diese  nutzten das für Zwischenspurts, um den Vorsprung deutlich anzuheben. „Ich kann der  Mannschaft nicht mal richtig einen Vorwurf machen, wir waren mit sechs Spielerinnen in  der Rückwärtsbewegung, aber die haben das einfach gut ausgespielt“, sagte Pfaff.  Angetrieben von der umsichtigen Mittelfrau Paola Vladimirov zog Griesheim erst von  11:7 (15.) auf 15:7 (22.) davon, ehe Oberhessen den Rückstand reduzierte, um die Gäste  dann wieder von 15:10 (25.) bis zur Pause auf 18:11 entei-len zu lassen.  Ein solches Tief leistete sich der Tabellenletzte auch in der Anfangsphase des zweiten  Durchgangs. Zwar erzielte die Spielgemeinschaft nach fast fünf Minuten den ersten  Treffer dieses Spielabschnitts. Danach jedoch blieb man beinahe sieben Minuten ohne  weiteres Erfolgserleb-nis. Griesheim nutzte das, um bis zur 42. Minute auf 25:12  davonzuziehen und den Auswärtserfolg frühzeitig dingfest zu machen. Dabei konnten es  sich die Gäste sogar leisten, fünf von neun Siebenmetern zu vergeben. Immerhin: Weiter  als auf diese 13-Tore-Differenz ließen die Gastgeberinnen den Rückstand nicht  anwachsen, unterlagen letztlich mit 21:32.   Beste Torschützin Oberhessens war Rebecca Pfaff, die alle ihre sechs Treffer per  Siebenmeter erzielte und dabei sechs von acht Versuchen verwandelte. Stabilisierung misslingt „Wir wollten in der Rückrunde versuchen, etwas stabiler zu werden. Das klappt bisher  nicht“, resümierte Pfaff. Am nächsten Sonntag sind die Oberhessinnen beim TV  Langenselbold zu Gast.  HSG Oberhessen: Maschke, Weiss; Niedenthal, Biladama (1), Schmaus (4), Heß (1),  Arena (2), Teubner (1), Tomkiewicz (1), Amelung (3), Kreß, Vogel (1), R. Pfaff (6/6), A.  Pfaff (1).  TuS Griesheim: Huang; Dornbach (1), Frühauf (4), Landzettel, Hahn (4), Pernau (7/1),  Janssen (6/1), Vladimirov (4), Voll (6/2).  SR: Gassmann/Merget (Hainburg) – Zuschauer: 50 – Zeitstrafen: 6:6 Minuten –  Siebenmeter: 8/6:9/4.  Kreis Anzeiger, 06.02.2017
Damen I