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Erst Wackler, dann wacklig

LANDESLIGA: Dieburg durchschaut Spiel der HSG  An Auswärtspunkten zwar geschnuppert, letztlich die Heimreise jedoch ohne Zählbares  im Gepäck angetreten: Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Oberhessen unterlagen  bei der FSG Dieburg/Groß-Zimmern mit 23:28 (13:12). Damit belegt der Aufsteiger nach  drei Partien mit 2:4 Punkten den zehnten Rang.  FSG Dieburg/Groß-Zimmern : HSG Oberhessen 28:23  Die Anfangsminuten missrieten der Truppe von Rainer Pfaff völlig. Ein 0:5-Rückstand  nach achteinhalb Minuten war die Quittung, ehe Felicia Tomkiewicz ihre Farben mit dem  ersten Treffer erlöste. Dennoch lief die HSG der Musik zunächst freilich hinterher. Nach  einer Vier-telstunde nahm Pfaff dann eine Veränderung auf der Rückraum-Mitte-Position  vor. „Wir ha-ben zuvor die großen Lücken nicht genutzt“, begründet der Übungsleiter,  weshalb fortan Sa-dia Biladama diese Rolle einnahm. Direkt mit ihrer ersten Aktion  brach die 22-Jährige durch und verkürzte auf 5:8 (19.). Immer wieder suchte Biladama,  die Pfaff perspektivisch ohnehin auf der Mitte sieht, das Eins-gegen-Eins, um  anschließend selbst aufs Tor zu gehen oder den Ball weiterzuspielen. „Sie hat einen sehr schnellen Wackler, das hat sie ausgenutzt. Dieburgs Abwehr ist damit nicht  zurechtgekommen“, sagt der HSG-Coach, dessen Truppe sich Stück für Stück  zurückarbeitete. Kurz vor der Pause wendete Oberhessen das Blatt. Mit einem 4:0-  Zwischenspurt, bei dem Biladama die erstmalige Führung (12:11/28.) herauswarf und  den Lea Heß mit dem 13:11 (29.) vollendete, sorgten die Gäste für den knappen 13:12-  Pausenvor-sprung. Doch dem Liganeuling gelang es nicht, das Niveau zu konservieren und in den zweiten  Durchgang zu übertragen. Zum einen, weil Dieburg/Groß-Zimmern die Kreise von  Mittelfrau Biladama mit offensiverer Herangehensweise und mehr körperlicher Präsenz  deutlich eineng-te und sie weniger zur Entfaltung kommen ließ. Zum anderen stieg bei  Oberhessen die Fehler-rate an und man leistete sich unvorbereitete Abschlüsse „Das hat  mit Erfahrung zu tun“, meint Pfaff. „Wir waren zu hektisch und haben es dem Gegner zu  einfach gemacht.“ In Zahlen be-deutete das: Mit vier Toren hintereinander in  dreieinhalb Minuten erspielte sich der Gastgeber eine 18:15-Führung (40.).  Kopfzerbrechen bereitete der HSG allen voran Kreisläuferin Marleen Hapke. Explizit  hatte Pfaff im Vorfeld vor der starken und wendigen Akteurin gewarnt. Doch seine  Mannschaft be-kam das Zusammenspiel zwischen der Rückraumrechten Sarah Untch und  Hapke, die sechs ihrer neun Tore in Abschnitt zwei erzielte, nicht in den Griff. Mal um  Mal lockte Untch die Halbverteidigerin raus, Hapke nutzte den daraus entstehenden  Raum. „Wir haben uns taktisch falsch verhalten, die Absprache hat gefehlt“, kritisiert  Pfaff. Nach einer Dreiviertelstunde hat-te sich Dieburg/Groß-Zimmern sogar auf 23:18  abgesetzt. Oberhessens Antwort: Ein 4:0-Lauf. In der 53. Minute traf Ramona Ulrich per  Siebenmeter zum 22:23-Anschluss. Und da-nach? Lief kaum noch etwas zusammen. Da  fehlten Ruhe und Abgezocktheit, stattdessen un-terliefen simple Fehler. Dieburg war  souveräner, fuhr über die Stationen 25:22 (54.) und 26:23 (57.) seine ersten beiden  Punkte ein. Pfaff resümiert: „Ich bin nicht allzu enttäuscht. Wenn man die Anfangsphase und zehn  Minu-ten in der zweiten Hälfte außen vor lässt, sind wir da schon auf dem richtigen  Weg.“ Dieser führt die HSG Oberhessen am nächsten Samstag zum TuS Griesheim.  FSG Dieburg/Groß-Zimmern: Krämer; Rausch, Kurz (1), Waigand, Heinze (2), Wiedekind  (2), Coors (4), Hapke (9), Danz (3), Puknus, Schnitzer, Utch (7/4).  HSG Oberhessen: Maschke, Weiss; Niedenthal, Biladama (4), Schmaus (4), Heß (1),  Arena (4), Teubner (1), Tomkiewicz (3), Kreß, Vogel (2), R. Pfaff (2), Ulrich (2/1), A.  Pfaff.  Schiedsrichter: Gleißner/Höfling (Babenhausen/Mosbach) – Zuschauer: 80 – Zeitstrafen:  2:4 Minuten – Siebenmeter: 6/4:3/1.  Kreis Anzeiger, 04.10.2016
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