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HSG Oberhessen erleidet herben Rückschlag

HANDBALL: „Schlechtestes Spiel“ / Fünfminütiger Einsatz von Nancy Amelung  Das war ein herber Rückschlag für die Handballerinnen der HSG Oberhessen im Abstiegs-  kampf der Landesliga Süd. Der bis dato ebenfalls nur einmal siegreichen FSG Odenwald,  einem direkten Konkurrenten, unterlag die Truppe von Rainer Pfaff in eigener Halle  überdeutlich mit 16:30 (7:11). „Das ist sehr schmerzhaft und ich bin wirklich genickt“,  gesteht der Trainer. „Das war unser bislang schlechtestes Spiel.“ HSG Oberhessen – FSG Odenwald 16:30  Eigentlich hat Pfaff mit seiner Erfahrung schon vieles erlebt. Nach dieser Klatsche  wirkte aber selbst er etwas ratlos, ihm fehlten die Worte. „Das“, so sein  niederschmetterndes Resümee, „hätte nicht einmal für die C-Klasse gereicht.“ Bereits  den Anfang verpatzten die Oberhessinnen, gerieten früh mit 1:3 (10.) in Rückstand. Eine  Überzahlsituation verhalf der HSG allerdings, wieder in die Partie zu finden. Nach 16  Minuten besorgte Rebecca Pfaff dann sogar eine 6:4-Führung. Und danach? Welt unter.  Beim Aufsteiger riss komplett der Faden, es lief nichts mehr zusammen. Die Pfaff-Sieben  produzierte eine schier unglaubliche Anzahl an Fehlern. Auch eine Auszeit konnte das  Unheil nicht mehr aufhalten. Bis zur Pause erzielten die Gastgeberinnen lediglich einen  weiteren Treffer. Folgerichtig lag man zur Pause mit 7:11 im Hintertreffen.  Aber auch die zweite Hälfte brachte keine Besserung. Die Oberhessinnen machten dort  weiter, wo sie aufgehört hatten. Sie kamen zumeist nicht mal in Abschlusssituationen,  weil das Spielgerät nach zwei, drei Pässen schon wieder in den Händen der  Odenwälderinnen war. Die Gäste hatten leichtes Spiel, nutzten die vielen  Unzulänglichkeiten zu Gegenstößen. Bis zur 45. Minute war die FSG bereits auf 17:10  enteilt. Als Odenwalds Lisa-Marie Ackermann nach 50 Minuten auf 11:21 stellte, war der  Rückstand erstmals zweistellig. „Die zweite Halbzeit war eine Katastrophe“, versucht  Pfaff, die Geschehnisse zu beschreiben. Egal in welcher personel-len Konstellation – es  trat keinerlei Besserung ein. Freilich hatte sich Nancy Amelung, die erstmals seit Dezember wieder dabei war, ihr  Comeback auch ganz anders vorgestellt. Gute fünf Minuten durfte sie im zweiten  Durchgang auf die Platte, erzielte dabei keinen Treffer. „Dass sie noch nicht auf dem  Stand der anderen ist, ist klar. Ihr fehlt noch etwas die Explositivät. Wir müssen Nancy  schrittweise ranführen.“ Und: Die Oberhessinnen müssen nach diesem Fiasko schleunigst den Schalter umlegen  und punkten. Das wird am nächsten Samstag in Kirchzell nicht unbedingt einfacher.  Zumal dann Sabine Schmaus berufsbedingt fehlen und Carina Arena im Urlaub weilen  wird. Doch Pfaff weiß: „Wenn wir das Ruder nicht noch in der Vorrunde herumreißen,  wird der Drops eigentlich schon an Weihnachten gelutscht sein.“ HSG Oberhessen: Brockhoven, Maschke; Niedenthal (5/3), Biladama (1), Schmaus, Heß  (2), Arena (1), Teubner (1), Tomkiewicz (2), Amelung, Kreß (1), Vogel, R. Pfaff (2), A.  Pfaff (1).  FSG Odenwald: Kasper, Eitenmüller; Schiedlowski (1), Ackermann (6), Nieratzky, Schäfer  (2/1), Eidenmüller (2/2), L. Rebscher (7), Hofferbert (1), S. Rebscher (4), Dingeldein  (7/1).  Schiedsrichter: Maack/Nicolai (Gelnhausen) – Zuschauer: 80 – Zeitstrafen: 4:2 Minuten –  Siebenmeter: 4/3:6/4.  Kreis Anzeiger, 07.11.2016 http://www.kreis-anzeiger.de/sport/lokalsport/handball/hsg-oberhessen-erleidet- herben-rueckschlag_17450889.htm
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