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Hoffnungsschimmer statt Winter-Blues

LANDESLIGA: Der Niederlage gegen klar überlegene Südhessinnen lassen sich auch  positive Aspekte abgewinnen Nancy Amelung grinste. Sichtlich freute sie sich über das Lob ihres Trainers. Ohnehin:  Missmutig wirkten die Landesliga-Handballerinnen der HSG Oberhessen trotz der 28:43  (13:23)-Heimniederlage gegen die HSG Bensheim/Auerbach II keineswegs.  HSG Oberhessen – HSG Bensheim/Auerbach II 28:43  Dazu hätte es auch wenig Anlass gegeben, zu klar war die Rollenverteilung. Wie sehr  sich die Ansprüche unterscheiden, das wurde allein daran deutlich, dass  Bensheim/Auerbachs Trainer Martin Schwarzwald selbst bei einer noch so hohen Führung jedes Detail verbessert haben wollte. Bei den Oberhessinnen war man derweil bemüht,  die positiven Aspekte aus die-ser Partie herauszufiltern. Das ist zum einen der Auftritt  von Rückraum-Mitte-Akteurin Amelung. Mit der 33-Jährigen in der Schaltzentrale  funktionierte das Angriffsspiel des Schluss-lichts am besten. Aber nicht nur das: Erstmals  nach ihrer Babypause traf Amelung wieder – und dann gleich siebenmal, davon fünfmal  per Tempogegenstoß. „Dass Nancy jetzt wieder richtig zurückgekommen ist, freut mich  am meisten“, resümiert HSG-Coach Rainer Pfaff. Zudem: 28 erzielte Tore stellen den  Bestwert in dieser Spielzeit dar. Und das ausgerechnet gegen ein Top-Team. Das aber  zeigt eben auch, dass sich der Aufsteiger ohne Druck am leich-testen tut. „Positiv ist,  dass die Mannschaft gezeigt hat, dass wir mithalten können“, findet Pfaff. Er macht  aber im gleichen Atemzug klar: „Das müssen wir eben nicht nur gegen die Überflieger,  sondern auch gegen Teams, bei denen wir punkten können, zeigen.“ Dass Zählbares nicht realistisch war, zeigte sich von Anfang an. Nach drei Minuten lagen  die Oberhessinnen mit 0:3 im Hintertreffen, wenig später mit 2:7. Das lag ganz  maßgeblich an der viel zu hohen Fehlerrate im Angriff. Zwölfmal schenkten die  Gastgeberinnen allein im ersten Durchgang das Spielgerät her. Ein solch hochkarätiger  Widersacher wie Bensheim/Auerbach nutzt so etwas. „Das wird natürlich sofort  bestraft“, weiß Pfaff. Elf der 23 Treffer vor der Pause erzielten die Südhessinnen in der  ersten oder zweiten Welle – mal nach Ballverlusten, mal nach Fehlwürfen. Aber die die  Pfaff-Sieben hatte auch ihre Szenen. Sie spielte einige präzise Gegenstöße und hatte  schöne Aktionen, wie den Rückraumtreffer nach Kreuzen von Melanie Vogel (9:16/24.)  oder den dynamischen Durchbruch von Lea Heß (12:23/30.).  Nach Wiederbeginn drosselte die HSG ihre Fehlerrate zwar etwas. Obgleich sie sich in  der schnellen Mitte oder dem Gegenstoß immer wieder mal verhaspelte, weil man den  Zeit-punkt zum Abbruch und ruhigen Spielaufbau verpasste. Land sahen die  Oberhessinnen aber trotzdem keines. „Wir hatten in der Abwehr keine Mittel“, bringt es  Pfaff auf den Punkt. Der Dynamik, der Schnelligkeit, dem Spielwitz und insgesamt den  individuellen Fähigkeiten der Gäste hatte seine Truppe wenig entgegenzusetzen. Als  man obendrein vorne noch einige Fahrkarten warf, führte das dazu, dass  Bensheim/Auerbach II von 15:25 (34.) auf 19:34 (45.) stellte.  „Wenn wir das von der Angriffsleistung her auch in anderen Spielen zeigen könnten,  hätten wir die Probleme, die wir haben, sicherlich nicht“, befindet Pfaff. Nach der nun  achten Niederlage in Serie bleibt der HSG Oberhessen am nächsten Samstag gegen  Bachgau eine letzte Gelegenheit, in der Vorrunde noch etwas auf die Habenseite zu  scheffeln.  HSG Oberhessen: Maschke (1. – 30.), Weiss (31. – 60.); Niedenthal (1), Schmaus (1), Heß  (5), Arena (3), Teubner, Tomkiewicz (1), Biladama (2), Amelung (7), Vogel (3), R. Pfaff  (2), Ulrich (3/3), A. Pfaff.  HSG Bensheim/Auerbach II: Brückner, Deppisch; Brandenburger (4/4), Brocke (4),  Leuders (3), Rubeck (2), Magnago (2), Bartaseviciene (7), Mayer (1), Schmidt (2),  Schneiders (11), Schmitt (7).  Schiedsrichter: Happel/Lipp (Nidderau) – Zuschauer: 150 – Zeitstrafen: 4:4 Minuten –  Sie-benmeter: 4/3:4/4.  Kreis Anzeiger, 05.12.2016
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