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Drittes Auswärtsspiel, dritte Niederlage

LANDESLIGA: HSG Oberhessen macht beim Vizemeister aber manches gut  Dritte Niederlage im dritten Auswärtsspiel: Beim amtierenden Vizemeister TuS Griesheim  gab es für die Handballerinnen der HSG Oberhessen in der Landesliga Süd nichts zu  holen. Der Aufsteiger unterlag mit 21:27 (9:14). Binnen lediglich zehn Minuten  vertändelte die Spielgemeinschaft sämtliche Chancen auf Punkte.  TuS Griesheim – HSG Oberhessen 27:21  Über weite Strecken des ersten Abschnitts verlief die Partie weitgehend ausgeglichen.  Mal führte Griesheim, allerdings höchstens mal mit zwei Toren Vorsprung, dann hatte  Oberhessen mal die Nase vorn. Das lag daran, dass die Truppe von Trainer Rainer Pfaff  sowohl defensiv als auch offensiv eine ansprechende Darbietung hinlegte. Im Angriff  spielte die HSG geduldig und effizient. Und auch in der mit verschiedensten Variationen  daherkommenden Deckung verrichtete man einen aufmerksamen Job, machte Griesheim  das Leben schwer. Als die HSG dann zwei, drei Treffer aus der zweiten Reihe schlucken  musste, stellte Pfaff nach zehn Minu-ten kurzzeitig von einer 6:0- auf eine offensive  3:3-Formation um, ließ dann in der Folgezeit in einer 5:1-Abwehr agieren.  Der Bruch kam nach 20 Minuten: Plötzlich spielte die HSG Oberhessen ihre Angriffe über- hastet und hektisch, nicht selten blieben die Würfe im Block hängen, obendrein  schlichen sich technische Fehler ein. Pfaff: „Es war nicht in die Köpfe  hineinzubekommen, es mal einen Gang langsamer anzugehen und vorne ruhiger zu  spielen, bis eine gute Chance da ist. In die-ser Phase haben wir fast immer die falsche  Entscheidung getroffen.“ Das brachte bei Gries-heim die Gegenstoß-Maschinerie ins  Laufen. Von 8:7 (21.) zogen die Gastgeberinnen bis zur Pausensirene mit einem 6:2-Lauf  auf 14:9 davon. „In diesen zehn Minuten“, konstatiert der Übungsleiter, „haben wir das  Spiel verloren.“  Mit einem guten Start in den zweiten Abschnitt verkürzte die HSG durch Judith Kreß  zwar auf 13:15 (35.). Doch das blieb auch das Höchste der Gefühle. Näher als bis auf  zwei Tore ka-men die Oberhessinnen nicht mehr ran. „So einen Rückstand gegen diese  erfahrene Truppe umzubiegen, ist schwer“, meint Pfaff. Zumal TuS-Mittelfrau Paola  Vladimirov in der 41. Mi-nute zum 18:13 einwarf. Die Griesheimer Ausnahmespielerin  hatte der Aufsteiger im Positi-onsangriff bestens im Griff, allein in der ersten Welle war  sie nicht aufzuhalten. Einmal noch arbeitete sich Oberhessen auf drei Treffer heran  (17:20/46.), danach brachte Griesheim den Vorsprung souverän ins Ziel und gewann mit  27:21.  Positiv trotz der Niederlage: Die Defensivarbeit passt – sogar in verschiedenen  Formationen – und hat mit Torfrau Ulrike Maschke einen starken Rückhalt. Auch die  Außenspielerinnen funktionierten: Auf der linken Seite traf Melanie Vogel bei annähernd  hundertprozentiger Wurfquote sechsmal, rechts Carina Arena immerhin viermal. Der  Rückraum hingegen schwä-chelte. Zudem belohnt sich die Spielgemeinschaft für  Balleroberungen aufgrund eines zu feh-lerhaften Umschaltspiels noch zu selten.  „Ich bin nicht unzufrieden mit dem Spiel“, resümiert HSG-Coach Pfaff. „Vom Auftreten  her war das in Ordnung und man sieht, dass die Tendenz in der Mannschaft ansteigend  ist. Das ist das Wichtigste, wenn es nach der Herbstferienpause ans Punkte sammeln  gehen muss.“  TuS Griesheim: Schütz, Huang; Dornbach (2), Frühauf (1), Landzettel, Wenzel, Hahn (4),  Janssen (5), Vladimirov (7), Voll (3), Bracun (5/3), Ribbe.  HSG Oberhessen: Brockhoven, Maschke; Niedenthal (3/3), Biladama (2), Schmaus (1),  Heß, Arena (4), Teubner (1), Tomkiewicz, Kreß (2), Vogel (6), R. Pfaff, Ulrich (2/2), A.  Pfaff.  Schiedsrichter: Draut/Herbst (Darmstadt) – Zuschauer: 15 – Zeitstrafen: 0:4 Minuten –  Sie-benmeter: 3/3:7/5.  Kreis Anzeiger, 10.10.2016 http://www.kreis-anzeiger.de/sport/lokalsport/handball/drittes-auswaertsspieldritte- niederlage_17383762.htm
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