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Der eine Aufsteiger düpiert den anderen

LANDESLIGA: Ungleiches Duell in Sporthalle Konradsdorf / „Keine Spannung da“  Auch im letzten Anlauf vor der Winterpause blieb den Handballerinnen der HSG  Oberhessen das ersehnte Erfolgserlebnis verwehrt. Nun schon seit Ende September  wartet der heimische Landesligist auf weitere Punkte. An diese war gegen die HSG  Bachgau überhaupt nicht zu denken. Chancenlos mit 17:30 (8:14) unterlagen die  Oberhessinnen im Aufsteiger-Duell.   HSG Oberhessen – HSG Bachgau 17:30   Nicht nur auf der Platte der Konradsdorfer Sporthalle gaben die Gäste aus Unterfranken  den Ton an. Eine gut 40 Schlachtenbummler starke Reisegruppe begleitete die HSG  Bachgau. Darunter einige in feuchtfröhlicher Feierlaune befindliche Spieler einer  Bachgauer Männermannschaft, die mit einem von Trompeten über Trommeln reichenden  Arsenal an Instrumenten und Gesängen mächtig „Rambazamba“ machten. Für das, was  sich auf dem Spielfeld zutrug, eignet sich derweil die Beschreibung von Oberhessens  Trainer Rainer Pfaff nur allzu gut: „Es hat überhaupt nichts zusammen gepasst.“ Nicht  hinten, nicht vorne, nicht im Umschaltspiel. Von den vielen positiven Ansätzen und dem  Esprit aus der Bensheim-Niederlage war rein gar nichts mehr zu sehen. In der 6. Minute  erzielte Spielmacherin Nancy Amelung mit dem 4:3 die dritte Führung der  Spielgemeinschaft. Es war aber auch die letzte. Danach ging es bergab. Viel zu viele  technische Fehler und Ballverluste unterliefen dem Tabellenletzten. Allein in der ersten  Hälfte landete der versuchte Tempogegenstoßpass dreimal nicht bei der Mitspielerin.  Dazu waren viele Abschlüsse eine Mischung aus Harmlosigkeit und Hektik. Mal wurde  Bachgaus Torfrau förmlich abgeworfen, mal schloss man überhastet und ungefährlich aus  der zweiten Reihe ab. Auch die Deckung offenbarte massive Schwächen, die Nahtstellen  wurden zumeist überhaupt nicht verdichtet. „Es ist überhaupt keine Abwehr gespielt  worden – weder in der 5:1 noch in der 6:0. Die Spannung war nicht da“, bemängelt  Pfaff. Paradebeispiel: Eine simple Körpertäuschung bei neun Metern genügte Bachgaus  Rückraumrechter Stefanie Reising, um danach völlig freie Bahn zu haben, um zum 6:10  (18.) durchzugehen.   Bis zur Pause stockten die Unterfränkinnen den Vorsprung ohne große Mühe auf sechs  Tore auf. Immerhin: Torfrau Ulrike Maschke verhinderte mit neun Paraden Schlimmeres.  Nach Wiederbeginn wurde es keineswegs besser. Keinen der ersten fünf Angriffe in  Hälfte zwei schloss die HSG Oberhessen erfolgreich ab. Zweimal scheiterte Rechtsaußen  Carina Arena, die mit vielen Fehlwürfen wahrlich nicht ihren besten Tag erwischt hatte,  ein Gegenstoßpass ging ins Nichts, auch Routiniers wie Sabine Schmaus und Amelung  vergaben frei. Sukzessive erhöhte Bachgau, führte in der 40. Minute mit 20:10 und beim  25:12 nach 52 Minuten erstmals mit der finalen 13-Tore-Differenz. „Es ist das passiert,  was ich vermutet habe“, lässt HSG-Trainer Pfaff den völlig verkorksten Auftritt Revue  passieren. „Wir haben es nicht geschafft, die Angriffsleistung aus dem Bensheim-Spiel  gegen einen Gegner, gegen den wir vielleicht etwas hätten holen können, umzusetzen.  Dass wir uns so abschießen lassen, ärgert mich.“   HSG Oberhessen: Brockhoven (ab 31.), Maschke; Niedenthal (1/1), Biladama, Schmaus  (2/1), Heß (2), Arena (3), Teubner, Tomkiewicz (3), Amelung (2), Kreß, Vogel (2), R.  Pfaff (2), A. Pfaff.  HSG Bachgau: Ja. Feyh, Wolf; Syndikus (2), Mikoschek (6), Buhler (5), N. Feyh (2),  Reising (1), Rapp, Engel (8/4), Mercogliano, Bowen (1), Peter (2), Ju. Feyh (3).  Schiedsrichter: Marzo/Seib (Rodgau) – Zuschauer: 100 – Zeitstrafen: 2:2 Minuten –  Siebenmeter: 5/2:7/4.  Kreis Anzeiger, 12.12.2016 http://www.kreis-anzeiger.de/sport/lokalsport/handball/der-eine-aufsteiger-duepiert- den-anderen_17534594.htm
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