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Den Favoriten ein bisschen gekitzelt

LANDESLIGA: HSG Oberhessen spielt richtig gute erste Halbzeit  Über weite Strecken tapfer gekämpft, letztlich aber doch eine klare Niederlage  einstecken müssen: Dem TV Langenselbold unterlagen die Landesliga-Handballerinnen  der HSG Ober-hessen mit 26:33 (15:15). Für die Truppe von Rainer Pfaff bedeutet dies  die dritte Niederlage hintereinander. „Würden wir immer so spielen, würden wir anders  da stehen“, befand der Übungsleiter. HSG Oberhessen – TV Langenselbold 26:33  Insbesondere in der ersten Hälfte zeigte der Aufsteiger eine starke Leistung, bot  Langenselbold mächtig Paroli und lag sogar lange in Führung. Das lag zum einen an der  in Verbindung mit Torfrau Ulrike Maschke bestens funktionierenden 3:2:1-Deckung. Der  Plan, die Räume für Langenselbolds Rückraum einzuengen, ging voll auf. Zum anderen  kam den Gastgeberin-nen aber auch entgegen, dass bei den Kinzigtalerinnen die Top-  Torschützin Stephanie Wag-ner zunächst nur auf der Tribüne Platz nahm. Einen 4:0-Lauf  vollendete dann Judith Kreß zum 7:4 nach zwölf Minuten. Dieser Vorsprung schrumpfte  zwar zwischenzeitlich nochmal auf ein Tor zusammen, doch die Pfaff-Sieben hatte die  richtige Antwort parat. Rückraumakteurin Sadia Biladama, mit fünf Treffern  zweiterfolgreichste Schützin nach Rebecca Pfaff (7/4), stellte in der 20. Minute wieder  auf 11:7. Allerdings gelang es der Spielgemeinschaft nicht, die Chancen weiterhin derart  effektiv zu nutzen. Weil zum Ende des ersten Abschnitts hin vermehrt Abschlüsse ihr Ziel  verfehlten, glich Langenselbold bis zur Pause zum 15:15 aus.  Ass im Ärmel Und für die zweite Hälfte hatten die Gäste noch ein Ass im Ärmel: Rückraumspielerin  Wagner wurde nachträglich auf dem Spielbericht notiert. „Das“, meinte Pfaff, „war der  Unterschied. Mit Wagner hat Langenselbold im Angriff deutlich cleverer und  strukturierter agiert.“ Gemeinsam mit Anita Milos verlieh Wagner den  Angriffsbemühungen mehr Durchschlags-kraft. Der Tabellenfünfte verstand es fortan  besser, die offensive Deckung der Oberhessinnen auszuhebeln und übernahm das  Kommando. Zunächst ließ sich die HSG jedoch nicht abschütteln, war beim 18:19 (39.)  noch in Reichweite. Danach allerdings entglitt den Gastgebe-rinnen der Zugriff auf die  Partie, man verlor an Struktur. Bis zur 42. Minute zog Langenselbold auf 22:18 davon und  führte nach einer Dreiviertelstunde infolge eines 5:1-Laufs sogar mit 27:20. Danach  ließen die Gäste freilich nichts mehr anbrennen, behielten letztlich mit 33:26 die  Oberhand. Trotz der im Endeffekt deutlichen Pleite war Pfaff keineswegs unzufrieden. „Ich muss  der Mannschaft ein großes Lob aussprechen“, sagte er. „Bis auf wenige Phasen haben wir sehr strukturiert gespielt, haben das Tempo rausgenommen und versucht, unsere  Auslösehand-lungen zu spielen.“ Am nächsten Sonntag gastiert das Schlusslicht beim  Rangsiebten FSG Odenwald.  HSG Oberhessen: Scheidt, Maschke; Niedenthal (1), Biladama (5), Schmaus, Heß (2),  Arena (2), Teubner (1), Tomkiewicz (1), Amelung (4), Kreß (1), Vogel (2), R. Pfaff (7/4),  A. Pfaff.  TV Langenselbold: Schilling, Meyer; Marquard (3), Schwendner (1), Greb (3), Ruppert,  Bauschmann (1), Milos (3), Eppl (7/3), Gebhardt (3), Artero (7), Wagner (4), Deger (1).  Schiedsrichter: Kalle/Reinig (Großauheim) – Zuschauer: 100 – Zeitstrafen: 4:4 Minuten –  Sie-benmeter: 4/4:3/3.  Kreis Anzeiger, 13.02.2017
Damen I