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Schock wie zum Saisonauftakt soll sich nicht wiederholen

LANDESLIGA: HSG Oberhessen hatte am 1. Spieltag mit 30 Toren Differenz verloren  Die Rückrunde in der Landesliga Süd beginnt für die Handballerinnen der HSG  Oberhessen mit einem wahrlich dicken Brocken. Am morgigen Sonntagnachmittag (16  Uhr, Sporthalle Konradsdorf) gastiert der Tabellenführer HSG  Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden beim Schlusslicht.  Sonntag, 16 Uhr, Konradsdorf HSG Oberhessen – Weiterstadt/Br./W.  Die Erinnerung an den Kontrahenten aus dem Darmstädter Raum dürften bei den  Oberhessinnen nicht unbedingt wohlig warme Gefühle auslösen. Im ersten Saisonspiel  setzte es dort eine deftige 11:41-Klatsche. Es war ein erster Dämpfer nach dem Aufstieg  und eine Kostprobe des neuen Windes in der höheren Liga. „Wir wollen uns wesentlich besser verkaufen, als wir es dort gemacht haben“, gibt  Trainer Rainer Pfaff die Zielrichtung vor. „Wir müssen sehen, dass wir eine Leistung wie  gegen Bensheim/Auerbach abrufen, wo wir handballerisch zwar klar unterlegen waren,  aber einigermaßen mitgespielt haben.“ Der immensen Wurfstärke des Weiterstädter  Rückraums um die drittligaer-probte Halbakteurin Nathalie Pfingstgraef, die mit 76/36  Toren beste Schützin der Südhessinnen ist, will der Tabellenletzte mit einer forschen  Abwehrarbeit entgegentreten. Pfaff erläutert: „Wir müssen wesentlich besser und  offensiver als im Hinspiel verteidigen, denn die haben die Qualität für Abschlüsse aus  neun, zehn Metern.“ Der Übungsleiter des Aufsteigers wird etwas experimentieren und versuchen, dem  haushohen Favoriten mit verschiedenen Deckungsformationen etwas den Wind aus den  Segeln zu nehmen. Voraussichtlich krankheitsbedingt fehlen wird Sadia Biladama, zudem  weilt Judith Kreß im Urlaub. Möglich ist, dass A-Jugend-Akteurinnen aufrücken.  Erschwerend hinzu kommt, dass der südhessische Aufstiegskandidat (20:2 Punkte)  bereits in den Pflichtspielbetrieb eingestiegen ist. Am vergangenen Wochenende gewann die HSG alle drei Partien in ihrer Vorrundengruppe des HHV-Länder-Pokals, besiegte  Ligakonkurrent Odenwald 22:10 und den Mitte-Landesligisten FSG Vortaunus mit 24:15.  Damit hat sich die Truppe von Trainerin Jackie Johnson für das Final-Four, dessen Sieger  sich die Teilnahme am DHB-Pokal si-chert, qualifiziert. Johnson, einstmals in Ortenberg  und Gedern/Nidda aktiv, sagte mit Blick auf das morgige Gastspiel bei Echo-online: „Ich  erwarte schon ein deutliches Ergebnis.“ Pfaff hat derweil in den ersten beiden Trainingswochen des neuen Jahres mit seiner  Mannschaft an der Athletik sowie am Einrichten und Verfeinern der Angriffsabläufe  gearbeitet. Mehr Spielfluss, weniger Fehler – das ist des Trainers Hoffnung. Und das Ziel  für die zweite Halbserie? „Wir wollen eine Rückrunde spielen, die besser als die  Hinrunde ist. Da haben wir uns aus meiner Sicht unter Wert verkauft“, formuliert der  HSG-Coach. Jeglicher Druck soll bei erst einem Erfolgserlebnis und vier Punkten  Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz erst einmal keine Rolle spielen. Pfaff glaubt,  „dass wir vom Kopf her so frei sind, dass wir in jedes Spiel so gehen kön-nen, dass wir  einfach Handball spielen und Spaß daran haben“.  Kreis Anzeiger, 14.01.2017
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