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Viele Ausfälle, nächste Klatsche

HANDBALL: Landesliga-Handballerinnen der HSG Oberhessen erneut ohne Chance  Die Durststrecke der Handballerinnen der HSG Oberhessen in der Landesliga Süd hält an.  Beim TV Kirchzell kassierten die Aufsteigerinnen eine deutliche 20:35 (9:20)-Niederlage.  Das Erreichen des Hinrundenziels, mit acht bis zehn Punkten das Weihnachtsfest zu  begehen, wird immer unwahrscheinlicher. Immerhin: Die Konkurrenz im Abstiegskampf  ist bislang noch nicht enteilt, der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt im Moment  lediglich drei Zähler. TV Kirchzell – HSG Oberhessen 35:20  Als die Pausensirene ertönte, war die Partie schon entschieden. Mit elf Toren lagen die  Gäste da bereits im Hintertreffen. Wieder eine Klatsche.  Von der ersten Minute an waren die personell arg gebeutelten Oberhessinnen  chancenlos. Sabine Schmaus fehlte beruflich bedingt, Carina Arena weilte im Urlaub,  Nancy Amelung war krank, Sadia Biladama aufgrund einer Erkältung zumindest nicht in  Vollbesitz ihrer Kräfte, die als Aushilfe eingeplante Johanna Mickel ebenfalls nicht  einsatzfähig. Und als wäre all dies nicht schon genug, fiel nach einer Viertelstunde auch  noch Judith Kreß mit einem Krampf in der Wade aus.  Im ersten Durchgang lief bei der HSG im Grunde genommen gar nichts zusammen. Im  Angriff schaffte es die Pfaff-Truppe nicht, Druck aufzubauen, leistete sich stattdessen  viele techni-sche Fehler und lief in einige Gegenstöße. Die Verunsicherung nach dem  Odenwald-Debakel in der Vorwoche war greifbar. „Keine“, sagt der Trainer, „wollte  Fehler machen.“ Meist ge-nau dann unterlaufen eben jene. Was Pfaff primär missfiel,  war die dürftige Deckungsarbeit. Nicht zu defensiv stehen, früh annehmen und  bearbeiten – so lautete die Devise. Allein an der Umsetzung mangelte es. Die  Oberhessinnen bekamen die agilen und im Eins-gegen-Eins sehr starken Kirchzeller  Rückraumspielerinnen überhaupt nicht in den Griff. Besonders Va-nessa Repp und  Theresa Schröder, beide fünfmal erfolgreich, durften sich fast nach Belieben austoben.  „Das ärgert mich am meisten, weil wir uns darauf vorbereitet hatten“, bemängelt der  Übungsleiter. Auch TVK-Linksaußen Josie Schmelzer (8/1 Tore) war nicht zu halten. Auch die Torhüterinnen bekamen trotz Wechseln kaum einmal eine Hand an den Ball. „Das hat  uns vielleicht etwas gefehlt, dass wir ein paar Szenen der Torhüterinnen gehabt hätten“, meint Pfaff.  Seine Mannschaft, die erst nach fünfeinhalb Minuten ihr erstes Tor erzielte, lag bereits  früh mit 1:6 (7.) in Rückstand. Auch eine Auszeit brachte wenig Besserung. Bis zur 21.  Minute war Kirchzell bereits auf 15:5 enteilt und führte zur Pause mit 20:9.  Lichtblick Lea Heß Nach Wiederbeginn war die Performance der Gäste aufgrund einer wesentlich  aggressiveren Defensivarbeit zumindest etwas erbaulicher. Der Lichtblick bei der HSG  Oberhessen war Lea Heß. Die 20-Jährige traf zehnmal, zeichnete damit für die Hälfte  aller Gästetore verantwortlich. Mal von rechts außen, mal im Gegenstoß, mal nach  Kreuzen aus dem Rückraum.  „Etwas ernüchternd“ sei die neuerliche hohe Niederlage schon, gesteht Pfaff. Aber:  „Kirchzell steht vom Spielpotenzial her auch nicht auf dem Tabellenplatz, auf den sie  gehören.“ TV Kirchzell: Wacker, Schmitt; Schuster (4), Löw (1), Zang (5/3), Schmelzer (8/1), Repp  (5), Trunk (1), R. Schneider (2), Kempf (3), Grimm (1), T. Schneider (5).  HSG Oberhessen: Scheidt, Maschke; Niedenthal (5/3), Biladama, Heß (10), Teubner,  Tomkie-wicz (2), Kreß, Vogel, R. Pfaff (1), Ulrich, A. Pfaff (2).  Schiedsrichter: Dorst/Scholz (Großwallstadt/Hörstein) – Zuschauer: 60 – Zeitstrafen: 4:6  Mi-nuten – Siebenmeter: 4/4:4/3  Kreis Anzeiger, 14.11.2016
Damen I