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Lehrstunde der besonderen Art

HANDBALL: Landesligist HSG Oberhessen bezieht gegen Spitzenreiter höchste  Saisonniederlage  Das neue Jahr beginnt für die Handballerinnen der HSG Oberhessen sowie das alte Jahr  endete. Nämlich mit einer deutlichen Niederlage. Dem Tabellenführer HSG Weiter-  stadt/Braunshardt/Worfelden hatte das Landesliga-Schlusslicht kaum überraschend  nichts entgegenzusetzen. HSG Oberhessen – HSG Weiterstadt/Braunsh./Wor. 13:45  Bitter: Die Pleite fiel noch höher als im Hinspiel aus. Mit 13:45 (5:22) setzte es letztlich  eine ordentliche Klatsche. „Wir haben uns für unser beherztes Spiel zu wenig belohnt“, meint Rainer Pfaff. Die  Klatsche sorgte bei ihm keineswegs für Missstimmung, vielmehr nahm es Oberhessens  Trainer mit einer Prise Humor: „Ich habe danach aus Jux gesagt, dass wir dieses Spiel als  Athletikeinheit nehmen. Wir sind 60 Minuten mitgerannt und haben versucht  dagegenzuhalten.“  Lediglich die ersten drei Minuten verliefen auf Augenhöhe. Da glich Sabine Schmaus ein  letztes Mal zum 3:3 aus. Danach erteilte der Spitzenreiter den Oberhessinnen, bei denen die bei-den A-Jugendlichen Johanna Mickel auf der rechten Außenbahn und Luisa Kosor  im rechten Rückraum mitwirkten, eine Lehrstunde. Anfangs war es primär die  Abschlussschwäche, die den Gastgeberinnen zum Verhängnis geriet. Insgesamt 15  Fahrkarten warfen die Oberhes-sinnen allein im ersten Abschnitt. Den fünften und  letzten Treffer des Schlusslichts in der ersten Hälfte erzielte Nancy Amelung – in der 9.  Spielminute. Danach gelang der HSG bis zur Pausensirene nicht ein weiteres Tor. Auch  weil mit fortschreitender Spieldauer auch die Rate an technischen Fehlern anstieg.  Weiterstadt wurde somit immer wieder zu Tempogegenstö-ßen eingeladen, aber auch im  Positionsangriff hatten es die Südhessinnen nicht allzu schwer. Zu hoch war die Qualität  der Gäste. „Die sind schnell und technisch besser und eine Liga hö-her anzusiedeln“,  konstatiert Pfaff. Man musste phasenweise beinahe etwas Mitleid mit seinem Ensemble  haben. Sowohl defensiv als auch offensiv fehlten insgesamt die Mittel. Beim 5:9 nach  zwölf Minuten versuchte der Trainer mit einer Auszeit den Abwärtstrend aufzuhal-ten,  doch das gelang nicht. Bis zur Pausensirene zog der Spitzenreiter um die 11/3 Mal er-  folgreiche Rückraumspielerin Nathalie Pfingstgraef auf 22:5 davon.  Auch nach Wiederbeginn nahm Weiterstadt den Fuß nicht vom Gaspedal, sondern  knackte bereits nach einer Dreiviertelstunde die 30-Tore-Marke. Und zum Ende stand  aufgrund der Klatsche mit 32 Treffern Differenz die höchste Saisonniederlage der HSG  Oberhessen zu Buche. HSG Oberhessen: Maschke, Weiss; Niedenthal, Schmaus (2), Heß (2), Kosor, Teubner  (2/2), Tomkiewicz, Mickel (1), Amelung (4), Arena (1), Vogel (1), R. Pfaff, A. Pfaff.  HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden: Saper, K. Avemarie; Nickel (4), Schneider (8),  Himmelheber (3), Schwarzkopf (3), Eilers (1), Wamser (3), Hartweck (6), V. Avemarie  (1), Pfingstgraef (11/3), Leibl (5).  Schiedsrichter: Benkert/Müller (Bruchköbel/Maintal) – Zuschauer: 100 – Zeitstrafen: 2:0  Minuten– Siebenmeter: 4/2:3/3.  Kreis Anzeiger, 16.01.2017 http://www.kreis-anzeiger.de/sport/lokalsport/handball/lehrstunde-der-besonderen- art_17609886.htm
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