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Mit Niederlage und Erkenntnissen in Urlaub

LANDESLIGA: Für HSG Oberhessen geht Runde erst in drei Wochen weiter Rainer Pfaff hat sich zunächst einmal in den Urlaub verabschiedet. Und das mit einer  Niederlage im Gepäck. Beim TV Langenselbold nämlich unterlagen die Landesliga-  Handballerinnen der HSG Oberhessen deutlich mit 18:28 (7:15). Da war für den  Aufsteiger rein gar nichts auszurichten. TV Langenselbold – HSG Oberhessen 28:18  „Langenselbold war uns total überlegen“, konstatierte Pfaff. Lediglich in den  Anfangsminu-ten konnten die Gäste Schritt halten. In der 5. Minute traf  Rückraumspielerin Sabine Schmaus zum 3:3. Es war der letzte Ausgleich. Danach  diktierte der ambitionierte TVL die Partie. „Wir haben uns etwas zu billig verkauft“,  befindet der HSG-Coach. Bis zur 7. Minute waren die Gastgeberinnen schon auf 6:3 enteilt. Der HSG-Übungsleiter  zog die Notbremse, versuchte in einer Auszeit ein paar Korrekturen auf den Weg  mitzugeben. In der Deckung nämlich zeigten die Oberhessinnen ungewohnte Schwächen. „Wir haben den Positionsangriff zu schlampig verteidigt“, bemängelt der Trainer. „Wenn  wir ein bisschen besser verteidigt hätten, hätten wir das eine oder andere Gegentor  vermeiden können.“ Mit dem hochkarätigen Rückraum des TVL um die oberligaerfahrene  Karoline Ruppert (sechs To-re), Spielmacherin Anita Milos (3/1) sowie Stephanie Wagner  (6/2) kam die Spielgemeinschaft nicht zurecht. Entweder war man zu passiv oder zu  spät dran. Letzteres galt insbesondere bei der sechsmal erfolgreichen Rückraumrechten  Ruppert. Wenn die Linkshänderin aus der Bewegung kam, war im Zweikampf –  Körperkontakt hin oder her – nur noch wenig zu machen. Auch die Variation zwischen  6:0- und 5:1-Abwehr war kein probates Mittel, das sich bewährt oder gar den  Kontrahenten aus dem Konzept gebracht hätte. Sukzessive erhöhte Langenselbold die Führung. Einen 4:0-Lauf vollendete Ruppert zum  10:4 (14.), nach 24 Minuten führte Langenselbold mit 14:7, brachte aber bis zur Pause  nur noch einen weiteren Treffer zustande. Im zweiten Durchgang schraubte die Truppe  von Hannelore Koch den Vorsprung weiter in die Höhe, lag beim 20:10 (40.) erstmals mit  einer zweistelligen Differenz vorne. Mit diesem Zehn-Tore-Vorsprung gewann  Langenselbold schließlich auch. Wenig Offensivgefahr  Sieben Tore vor der Pause, acht in Hälfte zwei – klare Indizien dafür, dass der HSG  Oberhes-sinnen die Durchschlagskraft im Angriff fehlt. Mehrfach blieb man fünf, sechs  Minuten ohne Torerfolg, einmal sogar fast ganze elf Minuten. Erschwerend kam die  optimierungsbedürftige Chancenverwertung hinzu: Mehrere beste Gelegenheiten wurden ausgelassen, vier Sie-benmeter, drei davon im ersten Abschnitt, blieben ungenutzt. Die  Schwäche von der Siebenmetermarke ist ohnehin schon seit Saisonbeginn ein Ärgernis. In den bisherigen fünf Partien bekam der Aufsteiger 31 Strafwürfe zugesprochen und traf  lediglich 17. „Das müssen wir verbessern“, fordert Pfaff.  Siebenmeter-Quote mau  Aber es gab auch positive Ansätze. Die Spielgemeinschaft fing sich kaum Gegenstöße  ein. Und der Rückraum war etwas umtriebiger – insbesondere Rebecca Pfaff und Lea Heß such-ten immer wieder den Abschluss, wenn auch noch nicht mit durchschlagendem  Erfolg. Pfaff sagt: „Insgesamt bin ich mit diesem Spiel als Einstimmung auf das  Punktesammeln nicht unzufrieden.“ In den nächsten beiden Wochen übernimmt Jerome  Ulrich, Trainer der 2. Män-nermannschaft, die Einheiten. In drei Wochen ist die FSG  Odenwald zu Gast. „Dann“, weiß Pfaff, „müssen wir wieder Punkte holen.“  TV Langenselbold: Schilling, Meyer; Marquard, Völker, Greb, Ruppert (6), Bauschmann  (1), Milos (3), Eppl (1), Gebhardt (3/1), Brand (1), Artero (6/2), Wagner (6/2), Deger  (1).  HSG Oberhessen: A. Heß, Maschke; Niedenthal (4/3), Biladama (1), Schmaus (2), L. Heß  (2), Arena, Teubner, Tomkiewicz (1), Kreß, Vogel (2), R. Pfaff (2), Ulrich (4/2), A. Pfaff.  Schiedsrichter: Werkmann/Steinheimer (Dietzenbach) – Zuschauer: 70 – Zeitstrafen: 6:12  Minuten – Rot: Ulrich (40., 3. Zeitstrafe) – Siebenmeter: 6/5:9/5.  Kreis Anzeiger, 17.10.2016
Damen I