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Beim ersten Mal tut es richtig weh

LANDESLIGA: Titelkandidat zeigt Neuling HSG Oberhessen Grenzen schmerzhaft auf /  Nach einer Viertelstunde hängen die Köpfe  Das war eine harte und äußerst unsanfte Landung für die Handballerinnen der HSG  Oberhessen in der Landesliga Süd. Klar ist: Nach dem Aufstieg aus der Bezirksoberliga  weht eine Etage hö-her ein ganz anderer Wind. Mit der 11:41 (6:21)–Klatsche bei der  HSG Weiterstadt/Brauns-hardt/Worfelden erlebten die Oberhessinnen tatsächlich ein  Waterloo. HSG Weiterstadt/Braunsh./Worf. – HSG Oberhessen 41:11  Bis zur 8. Minute gestaltete der Aufsteiger das Resultat manierlich. 2:1 führte der  Gastgeber da, Rückraumspielerin Felicia Tomkiewicz, die dreimal traf, hatte für die  Pfaff-Sieben eingenetzt. Danach ging es schnurstracks bergab: Binnen acht Minuten traf  das von Jackie Johnson trainierte Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden elfmal, so dass  ein 13:1 (16.) zu Buche stand. Die Köpfe der Gästeakteurinnen waren da schon längst  runtergegangen, die Punkte de facto schon vergeben. Die Oberhessinnen hatten dem  Kontrahenten überhaupt nichts entgegenzusetzen. Entweder wur-den im Rückraum  durch langes Kreuzen die wurfgewaltigen Schützinnen wie die Ex-Drittligas-pielerin  Nathalie Pfingstgraef in Position gebracht oder – wenn die Gäste dies zu unterbinden  versuchten – das Eins-gegen-Eins oder der Pass an den Kreis versucht. „Das ist nicht unsere Kragenweite“, weiß der Trainer. „Ich bin allerdings enttäuscht,  dass wir so schnell die Flinte ins Korn geworfen haben. Mir hat der Wille, noch das eine  oder andere Tor zu machen, gefehlt. Ein bisschen mehr Fight in Angriff und Abwehr  hätte ich schon erwartet. Die Niederlage an sich ist okay, die Art und Weise des  Zustandekommens hingegen nicht“, bemän-gelt Pfaff.  Sein Ensemble ließ es ein Stück weit über sich ergehen, lud Weiterstadt mit einfachen  Fehlern zu Gegenstößen ein. Bis zur Pause war der Rückstand auf 6:21 angewachsen, bei  der Schlusssirene und nach nur zwei Treffern in der Schlussviertelstunde hatte er sich  verdoppelt.  „Das ist natürlich frustrierend, aber wir müssen dieses Spiel ausblenden“, betont Pfaff.  Getreu dem Motto: Mund abputzen, weitermachen. Am nächsten Sonntag ist nämlich mit dem TSV Pfungstadt ein Mitaufsteiger zu Gast. „Das“, weiß der HSG-Trainer, „ist ein  Muss-Spiel.“  HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden: Saper, K. Avemarie; Schneider, Nickel (2),  Bork, Schneider (7), Himmelheber (2), Schwarzkopf (5/1), Eilers (3), Wamser (8),  Hartweck (2), V. Avemarie (2), Pfingstgraef (6/2), Leibl (5/2).  HSG Oberhessen: Heß, Maschke; Niedenthal, Biladama (1), Schmaus (3), Arena (2),  Teubner, Tomkiewicz (3), Mickel, Kreß, Vogel, R. Pfaff, Ulrich (2/2), A. Pfaff.  Schiedsrichterinnen: Aygören/Rämisch (Walldorf/Pfungstadt)  Zuschauer: 150 / Zeitstrafen: 2:6 Minuten / Rote Karte: Rebecca Pfaff (HSG  Oberhessen/15.) / Siebenmeter: 8/5 – 3/2  Kreis Anzeiger, 19.09.2016
Damen I