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Grün hinter den Ohren, aber auf richtigem Weg

LANDESLIGA: HSG Oberhessen lässt nicht locker, wird aber nicht belohnt Das ist eine bittere Pille. Mehrfach kämpften sich die Landesliga-Handballerinnen der  HSG Oberhessen nach Rückständen zurück, der Lohn dafür blieb allerdings aus. Mit 25:29 (12:15) musste sich das Schlusslicht bei der FSG Odenwald letztlich geschlagen geben.  „Wir haben in der entscheidenden Phase den Deckel nicht draufgepackt, das ist uns auf  die Füße gefallen“, resümierte Trainer Rainer Pfaff.  FSG Odenwald – HSG Oberhessen 29:25  Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzten sich die Odenwälderinnen ab Mitte des ersten Abschnitts etwas ab. Angetrieben von der nicht aufzuhaltenden  Rückraumspielerin Lea Rebscher führten die Gastgeberinnen, die den Klassenerhalt mit  dem erst zweiten Heimsieg in dieser Saison faktisch perfekt gemacht haben, in der 17.  Minute mit 10:6. Trotz Unterzahl pirschten sich die Oberhessinnen danach wieder heran. Ein Doppelschlag der Rückraumrechten Felicia Tomkiewicz bedeutete den 9:11-Anschluss  (20.). In Gleichzahl verkürzte Judith Kreß, die auf der rechten Außenbahn die am Knie  verletzte Carina Arena vertrat, sogar auf 10:11 (21.). Doch mit der Aufholjagd war es  dann schnell wieder vorbei. Die HSG schloss plötzlich früh und unvorbereitet ab,  während Odenwald nach einer Auszeit wieder an Konsequenz zulegte. Spielmacherin fällt aus  In der 26. Minute stellte Rebscher auf 15:10. Dass der Dreh- und Angelpunkt der  Gastgeberinnen danach verletzungsbedingt ausschied, half den Oberhessinnen. Rebscher hatte bis da-hin nicht nur sechsmal getroffen, sie leitete auch sämtliche Angriffe ein,  verteilte die Bälle. „Das war unheimlich schwer zu verteidigen“, sagte Pfaff, dessen  Sieben sich bis zur Pause auf 12:15 herankämpfte.  In der zweiten Hälfte variierten die Gäste in der Deckung, probierten es mit sämtlichen  For-mationen. „Wir mussten ein bisschen zocken, um unser Glück zu suchen“, sagt  Pfaff. „Die Mädels haben gut gearbeitet, das war in Ordnung.“ Nachdem die  Spielgemeinschaft lange ei-nem Rückstand hinterher gelaufen war, eroberte man mit  einem 5:1-Lauf sogar die Führung. Rückraumakteurin Sabine Schmaus, die mit 10/6  Toren beste Werferin war und alle ihre sechs Siebenmeter verwandelte, besorgte in der  44. Minute per Strafwurf den 20:19-Vorsprung. Anschließend blieb es eng – zumindest bis  zum 23:23 (53.). In einer Auszeit gab Odenwalds Coach Waldemar Rack seiner  Mannschaft offenbar das passende Rüstzeug mit auf den Weg. Mit einem 4:0-Lauf  enteilten die Gastgeberinnen bis zur 57. Minute auf 27:23 und ließen danach freilich  nichts mehr anbrennen. „Wir hatten Wurfpech und es hat an Cleverness gemangelt“,  befand Pfaff. „Es hat nicht gereicht, weil wir für diese Liga noch zu grün hinter den  Ohren sind. Kämpferisch waren wir aber auf der Höhe. Wir sind auf dem richtigen Weg.“  Das gilt es nach der Faschingspause unter Beweis zu stellen. Am 5. März empfangen die  Oberhessinnenden TV Kirchzell. FSG Odenwald: Kasper, Eitenmüller; Kaciala, Ackermann (3), Nieratzky (3), Ahgelov,  Schäfer (3/2), Zörgiebel (1), L. Rebscher (6), Hofferbert (2), S. Rebscher (7/2),  Dingeldein (4/1).  HSG Oberhessen: Maschke, Weiss; Niedenthal (3/2), Biladama (1/1), Schmaus (10/6),  Heß (1), Teubner (1), Tomkiewicz (4), Amelung (2), Kreß (2), Vogel (1), Kosor, A. Pfaff.  SR: Krauss/Reinhard (Groß-Zimmern) – Zuschauer: 65 – Zeitstrafen: 10:6 Minuten –  Siebenmeter: 7/5:10/9.  Kreis Anzeiger, 20.02.2017
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