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Zahl der Fehler auf hohem Niveau

LANDESLIGA: Aufsteiger HSG Oberhessen jetzt an letzter Stelle  Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Oberhessen befinden sich weiterhin im herbstli-  chen Tief. Das 18:29 (10:18) gegen den neuen Tabellenführer TSG Offenbach-Bürgel  bedeu-tet die nun schon sechste Niederlage in Folge – und die vierte mit zweistelliger  Tordifferenz. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt für den mittlerweile  die Rote Laterne innehabenden Aufsteiger nun drei Punkte. HSG Oberhessen – TSG Offenbach-Bürgel 18:29  Nur in den Anfangsminuten gestaltete die Truppe von Trainer Rainer Pfaff die Partie  ausgeglichen. Danach zog Bürgel rasch davon und setzte sich auf 10:4 ab. Die  Oberhessinnen hat-ten schlichtweg – mal wieder – eine deutlich zu hohe Fehlerrate. Der  Übungsleiter um-schreibt dies so: „Wir haben im Angriff wilde Sau gespielt.“ Immer  wieder schenkte die Spielgemeinschaft den Ball her und lief in die Gegenstöße der  Offenbacherinnen. Insbesondere die Rückraumlinke Sonja Müller (7/1 Tore) schlug im  Umschaltspiel einige Male zu. Zur Pause leuchtete bereits ein deutlicher 10:18-  Rückstand auf der Anzeigetafel.  „Für die zweite Halbzeit hatten wir uns vorgenommen, die Fehler zu reduzieren“, sagt  Pfaff. Allein: Dies gelang seinem Ensemble überhaupt nicht. Statt den Rückstand etwas  herunter-zuschrauben, wuchs dieser nach Wiederbeginn weiter an. In der 36. Minute lag man bereits mit 11:21 im Hintertreffen, in der 42. Minute stellte Bürgels Kreisläuferin  Lynn Hoddersen sogar auf 12:24. Dass die HSG im zweiten Durchgang drei Siebenmeter  vergab, tat sein Übriges.  Zumindest ein paar wenige positive Ansätze gab es aber. Die beiden Torhüterinnen Ulrike Maschke und Lisa Weiss zeigten eine gute Leistung, verhinderten mit einigen Paraden  eine noch höhere Pleite. Und: Während aus dem Rückraum die Durchschlagskraft fehlte,  sorgten die beiden Außen für Betrieb. Linksaußen Melanie Vogel traf bei acht Versuchen siebenmal, ihr Pendant Johanna Mickel, die eigentlich noch in der A-Jugend spielt,  erzielte bei drei Versuchen zwei Treffer und erledigte ihren Job in der Deckung gut. „Es ist vermessen, zu sagen, gegen diese Mannschaft zu gewinnen. Aber dass wir mit elf  ver-lieren, ist zu viel. Die Mannschaft versteht noch nicht, dass wir in einer anderen  Liga spielen und man auch bei acht, neun Toren Rückstand Gas geben muss, um den  Abstand zu verringern. Das ärgert mich maßlos an diesem Spiel“, konstatiert Pfaff.  Jetzt Kellerduell Am nächsten Samstag wartet das Kellerduell beim punktgleichen Vorletzten Bürgstadt  auf die HSG Oberhessen. Judith Kreß, die aufgrund ihrer Wadenverletzung wohl erst  einmal ausfallen wird, ist dann vermutlich ebenso wie Carina Arena nicht an Bord. Der  Trainer meint: „Wir müssen daran arbeiten, nach den Auslösehandlungen  weiterzuspielen, bis wir die Chancen haben, statt in Einzelaktionen zu verfallen oder  den Ball in Hektik verkrampft an den Kreis zu drücken.“  HSG Oberhessen: Maschke (1. – 24.), Weiss (ab 25.); Niedenthal (2/2), Biladama,  Schmaus (1), Heß (3), Teubner, Tomkiewicz, Mickel (2), Amelung, Vogel (7), R. Pfaff  (2/1), Ulrich (1), A. Pfaff.  TSG Bürgel: Kroth, Fenn (n.e.); Mastroserio (1), E. Specht (3), Kaiser (4/3), Giegerich  (2), M. Specht (3), Fleischhacker (3), Kopp (1), Hof (1), Hoddersen (2), Tabery (2),  Müller (7/1), Kirschig.  Schiedsrichter: Häfner/Schmitt (Gelnhausen) – Zuschauer: 50 – Zeitstrafen: 8:6 Minuten  – Siebenmeter: 6/3:6/4.  Kreis Anzeiger, 22.11.2016
Damen I