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Sieg im Heimdebüt sorgt für große Erleichterung

LANDESLIGA: HSG Oberhessen biegt Rückstand um / Torfrau Maschke und Neuzugang  Arena stark Die ersten Zähler sind verbucht: Nach der empfindlichen Auftaktpleite haben die  Landesliga-Handballerinnen der HSG Oberhessen im ersten Heimspiel einen wichtigen  23:18 (8:8)-Sieg gegen den Mitaufsteiger TSV Pfungstadt gelandet.  HSG Oberhessen – TSV Pfungstadt 23:18  „Die Erleichterung ist groß“, sagt Rainer Pfaff. Der Trainer der HSG konstatiert  allerdings auch: „Die zwei Punkte sind absolut positiv, am anderen müssen wir arbeiten.  Wir müssen noch mehr in dieser Liga ankommen, abgezockter spielen und wacher im  Kopf sein.“  Der Premierenerfolg auf fünftklassigem Terrain war alles andere als ein Selbstläufer.  „Dornig und steinig“, wählt Pfaff bildhafte Worte, sei der Weg dorthin gewesen. Denn  seine Mann-schaft fand denkbar schlecht ins Spiel. Nach acht Minuten hatten die  Oberhessinnen bei der Landesliga-Heimpremiere immer noch kein Tor geworfen, lagen  0:3 zurück. Ohnehin schien die wohl noch in den Köpfen verankerte  Vorwochenniederlage sich in Nervosität widerzu-spiegeln. Rebecca Pfaff erlöste ihre  Farben in der 9. Minute von der Siebenmetermarke mit dem 1:3-Anschlusstreffer.  Doch insgesamt gestaltete sich der erste Durchgang mühselig. Defensiv passte die  Darbie-tung der HSG, wobei Torhüterin Ulrike Maschke herausragte. Die 28-Jährige, vor  dieser Sai-son aus der Reserve aufgerückt, nahm Pfungstadt einige freie Bälle weg. „Sie  hat eine Bom-benpartie geliefert“, verteilt der Trainer ein Sonderlob. Die Defizite lagen  klar im Angriff. Ei-nigermaßen verschwenderisch gingen die Oberhessinnen mit ihren  Einwurfmöglichkeiten um. Fünf von sechs Siebenmetern im ersten Abschnitt blieben  ungenutzt. Und auch sonst vergab man einige Gelegenheiten. Dies lag nicht zuletzt  daran, dass die HSG-Akteurinnen nicht immer mit der bedingungslosen Entschlossenheit  den Durchbruch wagten. „Die ab-schließende Entscheidung hat nicht immer gepasst oder es wurde gezögert, statt in die Lü-cke zu gehen, so dass wir in ungünstigere Situationen  gekommen sind“, skizziert Pfaff. Zu-mindest jedoch bogen die Gastgeberinnen nach  einer Auszeit den zwischenzeitlichen 4:7-Rückstand (16.) noch in das Pausen-8:8 um.  Die entscheidenden Schritte zum Heimsieg legte Oberhessen in der Anfangsviertelstunde  der zweiten Hälfte zurück. Denn die HSG agierte nach Wiederbeginn effizienter und  münzte ihre Gelegenheiten auch um. Zwölf Minuten lang fackelte die Pfaff-Truppe ein  kleines Feuerwerk ab. Nach einem Siebenmeter von Anna Niedenthal leuchtete eine  11:8-Führung (36.) auf der Anzeigetafel, einen sich wenig später anschließenden 5:0-  Lauf vollendete Rechtsaußen-Neu-zugang Carina Arena, die von außen sowie im  Gegenstoß hochprozentig traf und insgesamt fünf Tore erzielte, mit dem 16:10 (47.).  „Carina war mitspielentscheidend“, betont der Trai-ner. Danach ließ Oberhessen die  Zügel zwar etwas schleifen, geriet aber gegen die entkräfte-ten und weitgehend  schwachen Pfungstädterinnen, die mit nur neun Feldspielerinnen und zwei  Torhüterinnen angereist waren, nicht mehr annähernd in Gefahr. „Das Ergebnis hätte deutlicher ausfallen müssen“, meint Pfaff. Primär zählt jedoch,  dass die HSG Oberhessen nun punktemäßig in der Landesliga angekommen ist. Nun  stehen dem Aufsteiger drei Auswärtsspiele in Serie bevor. Das erste am nächsten Sonntag bei der FSG Die-burg/Großzimmern.  HSG Oberhessen: Scheidt, Maschke; Niedenthal (4/3), Biladama (1), Schmaus (2), Heß  (2), Arena (5), Teubner (1), Mickel, Kreß, Vogel (2), R. Pfaff (5/1), Ulrich (1), A. Pfaff.  TSV Pfungstadt: Adamcevic, Meyer; Denefleh, Bauer, Schäfer (2), Schlösser (1), Wübbels  (1), Kramer (2), Memisevic (2), Rämisch (6/2), Rettig (4).  Schiedsrichter: Krauß/Strempel (Dietzenbach) – Zuschauer: 70 – Zeitstrafen: 2:6 Minuten  – Siebenmeter: 9/4:7/2.  Kreis Anzeiger, 26.09.2016
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