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Rettendes Ufer bleibt auf Distanz

LANDESLIGA: HSG Oberhessen tritt engagiert auf, aber Gäste machen mit  unerwarteten Unruheherden Dampf  Nichts wurde es mit dem erhofften Heranrücken an die Nichtabstiegsplätze. Stattdessen  mussten die Handballerinnen der HSG Oberhessen einen Rückschlag im Abstiegskampf  der Landesliga Süd einstecken. Durch die 20:26 (8:13)-Niederlage gegen die FSG  Dieburg/Groß-Zimmern ziert der Aufsteiger weiterhin das Tabellenende.  HSG Oberhessen – FSG Dieburg/Groß-Zimmern 20:26  „Das Aluminium“, witzelt Trainer Rainer Pfaff, „war in diesem Spiel unser Freund.“ Oder  vielmehr der Feind. Immer wieder scheiterten die Oberhessinnen an Latte und Pfosten,  sowohl von den Außenpositionen als auch aus dem Rückraum. „Die vielen Alutreffer  haben ein bes-seres Ergebnis und vielleicht sogar einen Erfolg zunichtegemacht“,  resümiert Pfaff.  An der Einstellung und der Abwehrarbeit scheiterte es jedenfalls nicht. Das Schlusslicht  kämpfte und erledigte in der offensiven 3:2:1-Abwehr mit einer einmal mehr starken  Torhüterin Lisa Weiss einen ordentlichen Job. Kreisläuferin Marleen Hapke und die  Rückraumrechte Sa-rah Untch, nach den Erkenntnissen des Hinspiels und der  vergangenen Partien als hauptsächliche Unruheherde ausgemacht, hielten die  Oberhessinnen weitgehend in Schach. Dafür sprangen bei der Mannschaft aus dem  Darmstädter Raum andere Akteurinnen in die Bresche: Die rechtshändige Rechtsaußen  Julia Wiedekind wirbelte insbesondere im ersten Abschnitt weitgehend nach Belieben,  traf aus jedem noch so spitzen Winkel und erzielte vor der Pause vier ihrer fünf Treffer.  Zudem zog Dieburg/Groß-Zimmern Profit aus Freiwurfsitua-tionen. Allen voran  Rückraumspielerin Lena Heinze, die fünfmal erfolgreich war, nutzte diese Gelegenheiten  immer wieder, um über den Abwehrblock hinwegzuwerfen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase verlor die HSG Oberhessen ab Mitte der ersten  Halbzeit die Kontrolle über das Geschehen. Vom 5:5-Zwischenstand nach einer  Viertelstunde zogen die Gäste bis zur 25. Minute auf 11:6 davon. Vor allem, weil die  Gastgeberinnen in dieser Phase massig Torchancen vergaben. Diesen Vorsprung  konservierte Dieburg/Groß-Zimmern und führte zur Pause mit 13:8.  Nochmal aufgebäumt  Diese Führung wuchs nach Wiederbeginn zunächst weiter an. Bis auf 18:11 (41.)  enteilten die Gäste. Doch Oberhessen kämpfte sich nochmal zurück. Zunächst in  Unterzahl verkürzten die Gastgeberinnen auf fünf Tore, in Überzahl besorgte dann  Rückraumakteurin Sabine Schmaus sogar den 15:19-Anschluss (46.). Dreimal arbeitete  sich die HSG bis auf vier Treffer heran. Mehr wollte nicht gelingen. Nicht zuletzt  deshalb, weil Carina Arena beim Stande von 17:21 (50.) mit einer Zeitstrafe bedacht  wurde und Dieburg/Groß-Zimmern in Überzahl auf 23:17 (51.) stellte. Ein Knackpunkt.  „Ab da“, sagt Pfaff, „hat man gemerkt, dass die Luft raus war.“  Trotz der Niederlage resümiert der HSG-Coach: „Wie die Mannschaft aufgetreten ist,  damit bin ich im Großen und Ganzen zufrieden.“ Am nächsten Sonntag empfängt der  Tabellenletzte in Konradsdorf den TuS Griesheim. HSG Oberhessen: Maschke (n.e.), Weiss (1.-60.); Niedenthal (2/2), Biladama (2),  Schmaus (3), Heß, Arena (1), Teubner (1), Tomkiewicz, Amelung (4), Kreß (1), Vogel, R.  Pfaff (5/5), A. Pfaff (1)  FSG Dieburg/Gr.-Zimmern: Lopes Oliveira Mausner, Krämer; Rausch (7/3), Habel, Heinze  (5), Wiedekind (5), Böttcher (4), Kurz, Coors, Danz, Hapke (3), Untch (2).  SR: Limbacher/Ullrich (Ober-Eschbach/Gelnhausen) – Z: 75 – Zeitstrafen: 10:6 Minuten –  Sie-benmeter: 10/7:4/3.  Kreis Anzeiger, 30.01.2017
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