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HSG Oberhessen wird Realität

Altenstadt / Bleichenbach / Büdingen / Limeshain (red). Seit einigen Wochen liefen die Gespräche über die Bildung einer Handballspielgemeinschaft Oberhessen hinter den Kulissen auf Hochtouren. Mit dabei die Vertreter der Handballvereine HC Limes- hain/Altenstadt, TSG Bleichenbach und HC Büdingen. Nun ist es offiziell: Alle drei Vereine werden zum 1. Juni des laufenden Jahres die HSG Oberhessen gründen. "Grundlage der Entscheidung", heißt es in einer gestern veröffentlichten Pressemit- teilung, ist es, "die Entwicklung und Förderung des regionalen Handballsports in den Mittelpunkt der gemeinsamen Bestrebungen zu stellen." Mit dem HC Büdingen und der Handballsparte des TSG Bleichenbach waren sich bereits im vergangenen Jahr zwei Vereine über die Gründung einer Spielgemeinschaft im Jahr 2013 einig. Neu hinzu gekommen ist nun der HC Limeshain/Altenstadt. "Wir freuen uns natürlich sehr über die Zustimmung der Limeshainer und Altenstäd-ter Handballer zum Beitritt in die HSG Oberhessen", erläutert Vera Uth. Gleiches gilt auch für den HC-Vorsitzenden Gottfried Hoffelner. Insbesondere für ihn wird ein langgehegter Wunsch nun Realität. In den Reihen der Büdinger Handballer versucht man bereits seit Beginn der 1990er Jahre die Bildung einer solchen Spielgemein-schaft zu forcieren und es ist kein Geheimnis, dass auch der Handball-Abteilung des TV Ortenberg entsprechende "Zuneigungsbekundungen" gemacht werden. "Natürlich würden wir uns freuen, wenn auch der TV Ortenberg kurzfristig in einer Spielgemein-schaft Oberhessen mitwirken würde. Vorerst entsteht nun jedoch ein Konstrukt aus drei Vereinen, welches schon aufgrund der Größenordnung beachtliche Zahlen vorzuweisen hat." Knapp 800 Mitglieder mit nahezu 250 aktiven Handballerinnen und Handballer wird die neue Spielgemeinschaft haben. Zur Hallenrunde 2013/2014 wird die HSG Ober-hessen 16 Jugendmannschaften zum Spielbetrieb im Bezirk Hanau/Offenbach mel-den. Alle Altersklassen werden mit mindestens einem Team in Einzelfällen auch mit zwei Mannschaften besetzt sein und es ist die Absicht der Vereine, die Anzahl und Qualität der Mannschaften weiter zu erhöhen. Zahl der Teams noch offen "Im Bereich der Aktivenmannschaften sondieren wir derzeit die genaue Anzahl", er- läutert der Vorsitzende des HC Limeshain/Altenstadt, Stefan Petschlies, den derzeiti- gen Stand der Planungen auf dem Erwachsenen-Sektor. "Mit großer Wahrscheinlichkeit werden es jedoch vier bis fünf weitere Mannschaften sein." Aushängeschild der HSG Oberhessen wird die Bezirksoberliga-Damenmannschaft sein. In der Frauen A-Klasse wird man ein weiteres Team melden. Im Bereich der Männer plant man derzeit mit einer Mannschaft in der Bezirksliga B und einem weiteren Team in der DKlasse. Auch dort möchte man mittelfristig mit einer Mannschaft in die Bezirksoberliga zurückkehren. Das Ziel des Zusammenschlusses ist aber weniger die Spielklassen-Zugehörigkeit der einzelnen Mannschaften. Gottfried Hoffelner: "Uns geht es in erster Linie um die fortwährende Sicherung des Spielbetriebes und die allgemeine nachhaltige Leistungssteigerung der aktiven Handballmannschaften. Dabei wird ein Hauptaugenmerk auf der sportlichen Förderung unserer Kinder und Jugendlichen beziehungsweise der Ausbildung unserer Jugendtrainer liegen, denn wir sind uns darüber einig, dass die Verbesserung der sportlichen Qualität im Aktivenbereich nur über den Kinder- und Jugendbereich gestaltet werden kann." Die große Anzahl der Jugendmannschaften und die geographische Größenordnung der neuen HSG Oberhessen stellen die Verantwortlichen der Gründungsvereine aber auch vor große Herausforderungen. "Wir wissen, mit welchen kolossalen Aufgaben alle ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder, Trainer, Helfer und Betreuer in den kommenden Monaten konfrontiert werden", sagt Hoffelner. "Die Entwicklungsmöglichkeiten und die vorhandenen Ressourcen sind jedoch enorm und wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit. Die bisherigen Gespräche waren von großer Übereinstimmung geprägt und haben gezeigt, dass die Chemie untereinander sehr gut passt. Wir stehen am Anfang einer spannenden Zeit." Die offizielle Vertragsunterzeichnung ist für Ende April geplant. "Danach", so TSGSpartenleiterin Vera Uth, "werden wir die Öffentlichkeit über weitere Details unserer Personalgestaltungen und Planungen informieren." Kreis Anzeiger, 20.04.2013