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Ein Tor Unterschied im Landesliga-Gipfel

B-JUGEND: HSG Oberhessen verliert auch Rückrunden-Spiel gegen quirlige  Wallstädterinnen Wenn zwei Mannschaften nach sieben Spielen jeweils 12:2 Punkte aufweisen und sich  dann direkt gegenüberstehen, ist Spannung garantiert. Genau so war es im Spiel der HSG Oberhessen gegen die JSG Wallstadt in der B-Jugend-Landesliga. In der Oberauer  Waldsporthalle verloren die HSG-Nachwuchshandballerinnen vor stattlicher Kulisse  gegen die Gäste aus Unterfranken nach umkämpften 50 Minuten mit 20:21 (10:12).  HSG Oberhessen – JSG Wallstadt 20:21  Zu Beginn beider Spielhälften legte die HSG Oberhessen, deren eigenes Motto „Von  Anfang an 100 Prozent“ lautet, jeweils einen Fehlstart mit 0:3 Toren hin. Zu Spielbeginn  war dies noch mit entsprechendem Einsatz zu kompensieren, obwohl sich hier schon  andeutete, dass die JSG Wallstadt die bes-sere Tagesform aufwies: Die Spielerinnen um  Trainer Florian Stenger wirkten spritzig, verteidigten hart und ließen den Ball auch im  Angriff häufig über mehrere Stationen flüssig laufen, woraus schon in den ersten 25  Minuten zahlreiche Siebenmeter resultierten. Die von Martin Katzer trainierte HSG  Oberhessen, die auf die am Knie verletzte Anika Nazarenus verzichten musste, nutzte  eine Überzahl-situation, um vom 1:3 auf 3:4 zu verkürzen, tat sich danach aber mit der  offensiv ausgerichteten Deckung der Gäste schwer. „Wir wussten, dass sie  wahrscheinlich so spielen würden“, sagte Katzer hin-terher, musste aber feststellen,  dass die Anspiele an den Kreis, mit der sich eine solche Formation am ehesten aushebeln ließe, nicht kamen. Als der Rückstand kurz vor der Pause immer größer wurde, verkürzte  sein Team jedoch ausgerechnet in Unterzahl bis zur Halbzeit noch von 8:12 auf 10:12.  Eine Kehrtwende war damit nicht eingeläutet, im Gegenteil: Die JSG Wallstadt zog  unmittelbar nach Wiederanpfiff auf 15:10 davon. Obwohl HSG-Torhütern Jana Heeg  zahlreiche Würfe und auch drei Siebenmeter parierte, spielten die Handballerinnen aus  Kleinwallstadt insgesamt mehr aus einem Guss als die Gastgeberinnen, bei denen die  Verantwortung zwischenzeitlich sehr stark auf der rechten Angriffsseite lastete, wo  Rechtsaußen Lea Statzner auch mit sieben Toren zu überzeugen wusste. „Für ein Spitzenspiel war das keine gute Leistung von uns“, meinte auch Teambetreuer  Erik Holz. „Wallstadt hat eine ganz andere Körpersprache gehabt und war von Anfang an  auf Sieg eingestellt“. Dennoch ließ sich die B-Jugend der HSG Oberhessen nicht so  einfach abkochen, konnte im Endspurt sogar nochmals zum 16:16 und 17:17 ausgleichen.  Nur der Führungstreffer wollte nicht fallen. Wall-stadt steckte sein eigenes kleines  Zwischentief letztlich souverän weg und steuerte über die Stationen 17:19 (15.) und  18:20 (20.) einem letztlich verdienten Sieg entgegen.  HSG Oberhessen: Heeg, Katzer, Grunwaldt, Plitzko (3/1), Unger (2), Bulanik (1), Ewald  (1), Statzner (7), Hufnagel (2/1), Landau (4/1).  JSG Wallstadt: Schopper, Serba, Helmstetter, Heil, Schuck, Kolpak, Stenger (1), Wenzel  (6), Liebe (1/1), Vaz-Alves (1), Göbel (8/6), Geis (4/1), Schüßler.  Siebenmeter: 4/3 – 11/8. – Zeitstrafen: 10:12 Minuten. – Zuschauer: 120.  Kreis Anzeiger, 06.12.2016
Weibliche B-Jugend